Die Flucht von Varennes

Die Flucht von Varennes

[Dieser Beitrag wird bei Zeiten weiter ausgearbeitet - Stand Juni 2017]

Die Vorbereitung

Während der Gefangenschaft in den Tulerien spitzte sich die politische Lage in Frankreich zu und Paris wurde zu einem gefährlichen Pflaster – besonders für Adlige und Monarchisten. Einer der letzten Vertrauten, die an Marie Antoinettes Seite geblieben war, war Graf Axel von Fersen. Gemeinsam mit ihm plante und organisierte die Königin den Fluchtversuch.

 

Die Durchführung und das Scheitern

Schließlich erfolgte die zunächst geglückte Flucht zwischen dem 20. - 25. Juni 1791. Allerdings scheiterte sie aufgrund zahlreicher, mehr oder wenig kleiner unglücklicher Planungspannen und Zufälle. Ein besonders fataler Fehler war die Wahl einer schwerfälligen Kutsche, die aufgrund ihres langsamen Fortkommen die Reise unnötig verzögerte. Das führte dazu, dass die königliche Familie zu spät an dem vereinbarten Ort eintraf, wo eigentlich eine ausländische Schutztruppe auf sie warten sollte. Besagte Truppe hatte in dem Glauben, die königliche Familie würde doch erst am nächsten Tag ankommen, ihren Posten verlassen.

Die daraus resultierende Schutzlosigkeit sowie das ihre zügigen Verfolger ließen die Flucht letztendlich in der Stadt Varennes scheitern, so dass die königliche Familie zurück nach Paris gebracht wurde. Die Rückreise nahm mehrere  Tage in Anspruch und endete in einen eiskalter, demütigender Empfang der Flüchtlinge in Paris.

Aufgrund der Strapazen der Flucht und Überführung färbte sich Marie Antoinettes Haare komplett weiß.


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